Instructor or Scuffolder?
Interessanter Kommentar von Harry Mandl.
Wir stellten uns schon öfter die Frage, wie Lernen in einer Web 2.0 Umgebung mit vielen kollaborativen Möglichkeiten ausschauen könnte. Was bedeutet die Möglichkeit der Schwarmkreativität für die Volksschule oder für das Gymnasium? Welche Rolle nehmen Lehrer in so einer Umgebung ein? Heißt Open Source Lernen, dass wir keine Lehrer mehr brauchen?
Pink Floyd in another Brick in the Wall:
We dont need no education.
We dont need no thought control.
No dark sarcasm in the classroom.
Teacher, leave those kids alone.
Hey, teacher, leave those kids alone!
All in all its just another brick in the wall.
All in all youre just another brick in the wall.
Ich denke Harry trifft den Nagel auf den Kopf. Wir brauchen eine andere Art von Lehrer: Scaffolder (Gerüstebauer) oder Facilitator. Pädagogen, die Möglichkeiten eröffnen, statt Instruktionen. Also keinen "another Brick in the Wall". Natürlich ist das nicht schwarz weiß zu sehen. Grundlegende Skills wird man immer büffeln müssen und Charakter entsteht durch Vorbilder, aber kreative Prozesse zur Wissensgewinnung, die schließlich Innovationen bewirken, lassen sich nicht erbüffeln.
Die Laptop Klasse kann wohl nicht alles gewesen sein, wenn es darum geht, wie wir neues Lernen entwickeln wollen. Die Laptopklasse war bestenfalls Web 1.0, wenn überhaupt. Collaborative Learning vom Kindergarten bis in den wohlverdienten Ruhestand. Wir brauchen Lehrer, die selbst so lernen und wo sind sie?
Neu ist, dass uns jetzt Technologie zur Verfügung steht, die es fast jeden ermöglicht an solchen Prozessen teilzuhaben. Damit es nicht bei "fast" bleibt, müssen wir uns bei Telekom Austria allerdings noch anstrengen.



Peter Gloor (anonym) 22. Feb, 01:39