Die Internetoffensive
Zu Beginn März dieses Jahres hat die österreichsiche Bundesregierung die Internetoffensive Österreich gestartet. Das Ziel: Österreich soll bei der Nutzung von Informations- und Telekommunikationstechnologien einen Spitzenplatz belegen. Derzeit sind wir bei unterschiedlichen Rankings innerhalb der in diesem Bereich gut entwickelten Ländern im Mittelfeld. Seit März ist viel geschehen. 159 Unternehmen und Organisationen haben sich auf der Plattform registriert. 400 Experten und Interessierte haben in den Workshops mitgearbeitet oder auf der Plattform gepostet.
Ich habe in der Zwischenzeit Stöße von Protokollen studiert, hab an Workshops teilgenommen und geqikkt. Die Killeraplikation, die Österreich sofort an die Spitze der IKT Nutzung bringt, konnte auch diesmal nicht identifiziert werden, aber es gibt eine Fülle von Ideen wie wir dieses Thema in Österreich auf die politische Angenda aber auch konkret weiterbringen können. Freuen können wir uns als Telekom Austria, dass nicht von uns, sondern von anderen Teilnehmern Projekte wie Engerwitzdorf, der NetCultureSpace, die NetCultureLabs, seniorkom, die Web 2.0 Klassen immer wieder als Leading Edge Projekte in die Diskussion eingebracht werden.
Was können wir uns von der Internetoffensive erwarten? Derzeit ist das Redaktionsteam dabei die wesentlichsten Ideen zu einer Internetdeklaration zu verdichten, die Ende Oktober der Bundesregierung übergeben wird. Dann soll es auch zu ersten Umsetzungen kommen. Vor allem die Druchdringung der Privathaushalte mit Breitband von derzeit ca. 50% soll rasch auf Vergleichbares wie zum Beispiel in Dänemark mit 70% gesteigert werden. Das wird wohl nur mit supergünsitgen Weihnachtsangeboten zu erreichen sein. Aber warum eigentlich nicht!


