Beiträge aller Weblife-Benutzer für Tag »web2-0«

Beiträge mit Tag »web2-0«

Nur 5% Kaufentscheidung durch Werbung

Derzeit erreichen mich viele Botschaften, dass Web 2.0 doch nicht eine vorübergehende Blase ist.

Einen ausgezeichneten Beitrag hat Hannes Treichl geschrieben: Verlierer Werbung. Laut einer Studie von Booz Allan verlieren die tradtionellen Medien immer mehr die Mittlerrolle zwischen Anbieter und Konsumenten. Aus der Presseaussendung zur Studie:

Kaufentscheidungen werden nur noch zu weniger als 5% durch klassische, so genannte ?above-the-line?-Werbung etwa in TV oder Printmagazinen entschieden. Damit droht die traditionelle Rolle von Medien als Mittler für Produkte zwischen Konsumenten einerseits und Konsumgüterherstellern bzw. Dienstleistern andererseits endgültig verloren zu gehen

Zitat aus der Studie:

It isn't easy to manage that kind of change, which may explain why the tenure of the average CMO has shortened to 23 months.

Dazu auch ein ausgezeichneter Blogbeitrag auf den mich Markus Hübner aufmerksam gemacht hat:

Dieser Blogbeitrag endet mit:

Stay involved with social media because your consumers will be involved with it.
Fazit: wir müssen dran bleiben!

Wir sind Web 2.0

Das war der Titel unserer heutigen Mitarbeiterveranstaltung in der Telekom Austria Zentrale in der Lassallestrasse in Wien.

Großes Interesse bei unseren Mitarbeitern

Noch nie hat eine interne Veranstaltung ein so großes Interesse ausgelöst. Wir konnten die Saaltüren fast nicht schließen. Mehr als 500 Mitarbeiter interessierten sich für Martin Röll, Stefan Tweraser, Georg Holzer und Dieter Rappold und mich. Moderation: Norbert Parik.

Wir wollen erreichen, dass möglichst viele Mitarbeiter intern (hinter der Firewall) und extern (privat und auf der Coporate Plattform) Web 2.0 Applikationen nutzen.

Anschließend hatten wir noch einen Workshop mit unserem HR Bereich. War hoch interessant mit Martin Röll die nächsten Umsetzungsschritte zur internen Verwendung von Web 2.0 zu diskutieren.


Geschafft: integriertes Reputationmanagements

 

Gestern konnten wir endlich unser mit Prof. Diana Ingenhoff von der Universität Fribourg entwickelten integriertes Reputationmanagementsystem in einer Pressekonferenz und im Rahmen eines PRVA Profi Treffs vorstellen.

2 Jahre Arbeit hat sich voll ausgezahlt: wir wissen jetzt welche Themen hautpsächlich unsere Reputation bilden und wie wir diese Themen über die Medien steuern können.

Das klingt sehr einfach, ist aber in der Realität sehr komplex. Diana Ingenhoff schafft es mit ihrem IReMS (integriertes Reputation Management System) die Komplexität für uns PR Praktiker verträglich zu machen. (Wobei ich regelmäig bei ihren Strukturgleichungen und Pfadanalysen aussteige) 

Key Learnings: Nicht alle Themen (Reputationsdimensionen wie wirtschaftlicher Erfolg, Innovationskraft, Qualität der Produkte und Services, Managementqualitt, Nachhaltigkeit, Vertrauen, Sympatie) sind für die Repuation gleich wichtig. Dianas Strukturgleichungen zeigen, dass für uns bei allen Zielgruppen die Themen Qualität der Produkte und Services und überraschend Nachhaltigkeit am wichtigsten sind und wie sich diese Themen auf die Handlungsabsichten unsere Kúnden, Mitarbeiter, Finanzmarkt und politische Entscheidungsträger auswirken. 

Gleichzeitg sehen wir mit Hilfe der Verknüpfung mit der Medienberichterstattung welche Wirkung die Medien auf diese Themen haben und wie wir in den Medien zu diesem beiden Themen vorkommen. (wie viele Artikel und mit welcher Qualität). Und das alles lässt sich in schönen Kennzahlen darstellen, so dass jetzt selbst Kontrollingleute die Wirkungsweise von PR verstehen können.

Was wir noch nicht wissen ist, wie wir das mit der Onlinewelt verbinden, also Blogs und alles mit Web 2.0. Da würd ich mich auf Anregungen sehr freuen.


Mehr zum Thema Bildung und Web 2.0

Dieter Rappold schickt mir per Mail nach unserem Mittagessen mehr Futter zum Thema Bildung und Web 2.0. Stelle das allen gerne zur Verfügung. Danke, Dieter!

 

* http://bildung.twoday.net/ ist das beste kollaborative deutschsprachige Blog zum Thema Bildung, ein unglaublicher Fundus!* initiiert wurde es einst von Stephan Mosel https://www.xing.com/profile/Stephan_Mosel/ Wenn du bei dem Thema mehr in die Tiefe stoßen möchtest, kann ich Dir Ihn nur wärmstens empfehlen!

* Ich hoffe die SIEMENS Case Study war spannend für dich - noch als Background Literatur ein Artikel von Andrew McAfee von der Harvard Business School:

http://blog.hbs.edu/faculty/amcafee/index.php/faculty_amcafee_v3/the_thr

ee_trends_underlying_enterprise_20/

* Video von Lee Bryant von www.headshift.com der einen großartigen Vortrag zum Thema Web2.0 in the Enterprise gehalten hat:http://www.liftconference.com/videos/view/single/2 sowie seine Gedanken dazu in seinem Blog: http://www.headshift.com/archives/003128.cfm (mit Headshift kooperieren wir!)

* Video von Schwester Judith Zöberlein vom Vatikan über Web2.0 (von der

LIFT07 in genf) und deren Strategie:

http://www.liftconference.com/videos/view/single/6 (nicht ganz so spannend wie vermutet)


Davos und Web 2.0

Das Weltwirtschaftsforum öffnet sich heuer mit Web 2.0 allen Internetusern auf der Welt. Erstmals können wir alle am Weltwirtschaftforum über Second Life teilhaben.

Ein Avatar mit dem Namen Adam Reuters in Second Life interviewt die Teilnehmer des Forums und User von Second Life können mit ihren Avataren zuhören und Fragen stellen. Hinter Adam Reuters steht der Reuters Journalist Adam Pasick.

Gleichzeitig gibt es heuer auch erstmals einen Forumsblog (Videoblog) mit einigen prominenten Bloggern.

Ineressant ist auch eine hochkrätig besetzte Paneldiskussion zum Thema: How Web 2.0 will mould the future

Teilnehmer:

  • Caterina Fake, Founder, Flickr, USA
  • William H. Gates III, Chairman, Microsoft Corporation, USA
  • Chad Hurley, Co-Founder and Chief Executive Officer, YouTube, USA
  • Mark G. Parker, President and Chief Executive Officer, Nike, USA
  • Viviane Reding, Commissioner, Information Society and Media, European Commission, Brussels
  • Dennis Kneale, Managing Editor, Forbes Magazine, USA

Moderiert von: 

  • Peter Schwartz, Chairman, Global Business Network, USA

Frau Reding ließ mich im Podcast mit folgenden Sager aufhorchen: "Regierungen sollten auf alle Fälle die Finger aus der Entwicklung des Internets lassen".


Arthur D Little's Web 2.0 Sicht

Karim Taga hat mich auf eine Studie von Arthur D Little (ADL) über Web 2.0 aufmerksam gemacht. Interessant, dass sich die etablierten Beratungsunternehmen mit diesem Thema jetzt auch beschäftigen. Klar, dass es ADL im Besonderen um Businessmodelle in einer Web 2.0 Welt geht. Das Thema wird insgesamt sehr ernst genommen und es wird aufgezeigt welche Risiken und Chancen sich für die Telcos, Cable Operators, Content Producers und Web Service Players ergeben. Die Studie gibt es hier. Leider nur zum Bestellen. Web 2.0 wird offenbar bei ADL sebst noch nicht sehr gelebt.

Ein Detail aus der Studie: Werbung als Businessmodel ist noch immer vorherrschend. Wobei sich Werbung total verändert. Rich Media boomt.

Online Werbung ist in den USA um 31,6% gewachsen, in Europa um 10%, deutlisch rascher als klassische Werbung.

Keine Rede von einer Blase bei Web 2.0: 

"We believe that developments of the Web described here are irreversible. The ways in which its services are now beeing designed, and the involvement of users as participants in the process of service design, are making the Web attractive for mass markets".


Reputation und Geld

"Ein guter Ruf ist mit Geld nicht zu bezahlen", mit Sprüchen dieser Art kann ich mein Kommunikationsbudget schon lange nicht mehr retten. Controller sind Zahlenmenschen - Euro-Zahlenmenschen.

Morgen bin ich in Stuttgart beim Marketingclub. Sitze im Panel zum Thema: "Reputation - der wahre Vermögenswert". Wie kommen die auf mich?

Wir beschäftigen uns seit mehr als einem Jahr mit der Messbarmachung und Steuerung von Reputation. Im wesentlichen geht es darum zu erkennen, was unsere Kommunikationsarbeit bewirkt und was können wir machen, damit sie das gewünschte Ziel bewirkt. Frau Prof. Diana Ingenhoff, jetzt UNI Fribourg hat uns sehr geholfen. Sie hat das Modell des Repuationsquotienten um das Issuemanagenment erweitert und stellt eine Korrelation mit dem Medienoutput her. Wir sehen also, wie sich Medienoutput (Medienresonanz) auf die Reputationsdimensionen auswirkt, und welche Rolle dabei die kontroversiellen Themen (Issues) spielen. Das heißt, wir kombinieren Medienbeobachtung mit Marktforschung und bekommen so ein Bild unserer Reputation in den diversen Stakeholdergruppen. Klingt komplex - ist auch komplex. Und es gibt Zahlen und schöne Charts - so wie sie unsere Controller lieben.

Jedenfalls haben wir jetzt ein Ergebnis und wir sind überzeugt, die ersten oder zumindest einer der ersten weltweit zu sein, die so etwas gemacht haben. Daher die Einladung in den Marketingclub in Stuttgart. Ein guter Link zu diesem Thema: Das Reputationinstitut.

Was hat das mit meinem Blog zu tun? Nun, der nächste wichtige Schritt ist, da wir annehmen, dass immer mehr das Netz reputationsbildend ist, auch Entwicklungen wie Web 2.0 in unserem Modell zu berücksichtigen. Da gibt es den Markus Hübner, einer der smartesten Tiroler. Er war ziemlich erfoglreich mit der World Direct, eine Überflieger-Firma und sitzt in allen Internet-Jurys von Innsbruck bis New York. Jetzt startet er etwas neues: Brandflow. Kümmert sich mit Markenführung und Reputation in der Web 2.0 Welt. Wird sicher bald eine große Nummer.  

Übrigens Peter Drucker hat nicht viel von Controlling-Leuten gehalten: "Companies exist to produce shoes, not money. Money is coming afterwards - controlling people will never understand." 


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